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Social Commerce & Funnel-Features – wenn der Feed zur Landingpage wird

2026 verändert sich Social Media grundlegend: Was früher ein Ort für Reichweite war, wird jetzt zum Ort für Entscheidungen. Social Commerce und neue Funnel-Features sorgen dafür, dass der Feed immer weniger ein „Einstiegspunkt“ ist – und immer mehr zu einer vollständigen Einkaufsstrecke wird.

Der Scrollmoment ersetzt den Landingpage-Besuch.
Der Feed übernimmt Aufgaben, die früher Website, Shop und Produktseite hatten.

Und genau das macht diesen Trend so relevant:
Wer im Feed nicht überzeugt, findet im Funnel nicht mehr statt.

Dezember 02, 2025
Dezember 08, 2025

Social Media will keine Besucher mehr schicken – es will Verkäufe behalten. Und KI beschleunigt das.

Plattformen haben ein klares Ziel: Nutzer:innen sollen nicht mehr auf externe Seiten klicken.
Warum auch? Jedes Verlassen der App ist verlorene Zeit, verlorene Daten, verlorenes Potenzial.

Aber 2026 kommt eine zweite Kraft dazu, die diesen Wandel massiv beschleunigt:
Künstliche Intelligenz.

ChatGPT hat bereits Shopping-Funktionen ausgerollt.
Man kann Produkte suchen, vergleichen, filtern und kaufen – ohne Shop, ohne Website, ohne Funnel.
KI wird zum Einkaufsberater, der den kompletten Entscheidungsprozess abbildet.

Das verändert Social Commerce fundamental:

  • KI schlägt Produkte vor, bevor jemand überhaupt nach einer Marke sucht.

  • Produktinfos müssen KI-lesbar sein – klar, bildstark, strukturiert, eindeutig.

  • Marken, die keine klaren Inhalte kommunizieren, werden in KI-Ergebnissen nicht auftauchen.

  • Der Feed wird zur Hauptquelle, aus der KI versteht, wer was anbietet.

Mit anderen Worten:
Wer im Feed nicht klar ist, existiert in KI-basierten Kaufentscheidungen nicht.

Warum 2026 der Wendepunkt wird

Bisher wurde Social Commerce belächelt.
2026 wird es zur standardisierten Nutzererwartung.

Dafür gibt es drei Gründe:

1. Nutzer:innen akzeptieren Käufe direkt im Feed.
Der Medienbruch zur Website wird als lästig wahrgenommen.

2. KI macht Empfehlungen präziser.
Personalisierte Feeds werden zu persönlichen Einkaufsberatern.

3. Plattformen brauchen neue Umsätze.
Commerce ist die logische Antwort auf stagnierende Ad-Erträge.

Damit verschieben sich Kaufentscheidungen dorthin, wo sie entstehen:
Ins Scrollverhalten.

Der Feed wird zur Bühne – und zur Produktseite

Wenn der Feed zur Landingpage wird, verändert das die Anforderungen an Content grundlegend.

Es reicht nicht mehr, „schöne Posts“ zu machen.
Es braucht Inhalte, die erklären, positionieren, Vertrauen aufbauen –
und gleichzeitig eine klare Handlung ermöglichen.

Der Post wird zur Produktbeschreibung.
Das Reel wird zum Vergleichstool.
Die Story wird zur Beratung.
Der Klick zur Bestellung.

Marken müssen plötzlich das leisten, was früher Websites getan haben: Verständlichkeit erzeugen. Und das im Tempo einer Plattform, die nie stehen bleibt.

Die Website verliert Sichtbarkeit – und das spüren zuerst die Falschen

Die Website ist nicht weg – aber ihre Rolle verändert sich massiv. Sie wird von der „Hauptbühne“ zur „Validierungsseite“. Man geht dorthin, wenn man schon überzeugt ist. Nicht, um sich überzeugen zu lassen.

Die eigentliche Überzeugungsarbeit passiert im Feed.
Dort entdeckt man Produkte, versteht sie, vergleicht sie – und trifft Entscheidungen. Unternehmen, die Social Media noch als „Reichweitenkanal“ behandeln, verlieren 2026 systematisch Sichtbarkeit, Relevanz und Conversion.

Für Marken bedeutet das: Social Media ist nicht mehr Kommunikation – es ist Commerce

Branding ist wichtig, aber ohne funktionierenden Commerce-Content wertlos. Schöne Reels bringen Sichtbarkeit, aber keine Conversion. Emotionale Stories bleiben im Kopf, aber nicht im Warenkorb.

Content muss beides können: emotionalisieren und verkaufen.

Social Media wird zum Shop – und Inhalte werden zu kaufentscheidenden Bausteinen.

Marken brauchen Content, der:

  • zeigt, wie ein Produkt funktioniert

  • verdeutlicht, warum es besser ist

  • Vertrauen aufbaut

  • ohne Medienbruch weiterführt

  • die Customer Journey in der App hält

Content ersetzt nicht den Shop. Content ist der Shop.

Unerbittliche Wahrheit: Die Schwächsten trifft es zuerst

Es verlieren nicht die Marken ohne Budget.
Es verlieren die Marken ohne Klarheit.

Unternehmen, die:

  • ihr Produkt nicht im Feed erklären können

  • Social Media nicht als Funnel verstehen

  • keinen klaren Content-Fokus haben

  • Plattformlogik ignorieren

  • Social Media noch als „Branding-Spielplatz“ behandeln

… werden 2026 nicht rückläufige Zahlen sehen, sondern rückläufige Entscheidungen.

Und das ist deutlich gefährlicher.

Fazit: 2026 entscheidet, wer Social Media als Commerce-System versteht – und wer der eigenen Website hinterherläuft

2026 wird ein Jahr, in dem KI und Social Commerce gemeinsam die Spielregeln ändern.

KI entscheidet mit, welche Produkte sichtbar werden.
Social Media entscheidet mit, welche Produkte gekauft werden. Und Marken entscheiden selbst, ob sie darauf vorbereitet sind.

Der Feed wird zur Landingpage.
KI wird zum Einkaufsbegleiter.
Content wird zum Produkt.

Und Marken, die das verstehen, gewinnen Vorsprung. Die anderen verlieren Entscheidungen, bevor sie überhaupt bemerken, dass sie gefallen sind.

Warum LÖFFLER Content & Socials hier der richtige Partner ist

Weil wir nicht nur Inhalte produzieren – wir bauen Content-Ökosysteme, die Kaufentscheidungen beeinflussen.

Wir denken nicht „Post“, wir denken System:
Plattform, Zielgruppe, Funnel, Conversion, Wirkung.

Wir verstehen Social Commerce nicht theoretisch, sondern praktisch – aus realen Projekten, realen Kampagnen, realen Ergebnissen.

Wir wissen, wie Produkte inszeniert werden müssen, damit sie verstanden werden. Wie Funnels in Social Media funktionieren. Wie Content klar, präzise und CI-treu wirkt. Wie sich Commerce-Logik in Storytelling übersetzen lässt. Und wie Marken mit Content verkaufen, ohne „werblich“ zu wirken.

Wir sehen Social Media nicht als Ort zum Posten, sondern als kaufentscheidende Infrastruktur.

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