Contentproduktion für Social Media
Viele Unternehmen produzieren heute regelmäßig Content für Social Media.
Es wird fotografiert, gefilmt, geschnitten und gepostet. Der Output stimmt – zumindest auf dem Papier.
Und trotzdem bleibt oft das Gefühl:
Viel Aufwand, wenig Wirkung.
Das liegt selten an der Qualität einzelner Bilder oder Videos.
Sondern daran, dass Social Media immer noch wie ein Nebenprodukt behandelt wird – und nicht als eigener Kommunikationsraum mit eigenen Regeln.
Social Media ist kein Ausspielkanal – sondern ein eigenes Medium
Ein häufiger Denkfehler:
Man produziert Content für Marketing, für Image oder für die Website – und „nimmt Social Media halt mit“.
Genau hier beginnt das Problem.
Social Media funktioniert nicht wie klassische Kommunikation.
Es lebt von Geschwindigkeit, Nähe, Wiedererkennbarkeit und klarer Haltung. Inhalte konkurrieren nicht mit Hochglanzkampagnen, sondern mit echten Momenten, Meinungen und Erfahrungen.
Was nicht sofort verständlich, sofort relevant oder sofort anschlussfähig ist, verschwindet.
Warum klassische Produktionen oft ins Leere laufen
Viele Produktionen scheitern nicht an der Umsetzung, sondern am Ansatz.
Man plant ein Shooting.
Man filmt ein paar Sequenzen.
Man erstellt einige starke Motive.
Und erst danach stellt sich die Frage:
„Was machen wir damit auf Social Media?“
Das Ergebnis sind Inhalte, die zwar gut aussehen, aber nicht funktionieren.
Weil sie weder auf Formate, noch auf Nutzungsverhalten, noch auf Plattformlogiken abgestimmt sind.
Social Media lässt sich nicht „ableiten“.
Es muss mitgedacht werden – von Anfang an.
Relevanz schlägt Perfektion
Ein perfektes Bild ist schön.
Ein verwertbarer Moment ist wirkungsvoll.
Social Media belohnt keine sterile Perfektion, sondern glaubwürdige Präsenz.
Bewegung statt Stillstand. Nähe statt Distanz. Rhythmus statt Inszenierung.
Gleichzeitig funktioniert aber auch das Gegenteil nicht:
Beliebige Handyvideos ohne Ziel, Kontext oder Anspruch gehen genauso unter.
Der Unterschied liegt nicht in „professionell vs. authentisch“,
sondern in bewusst produziert vs. zufällig entstanden.
Moderne Contentproduktion denkt in Nutzung, nicht in Assets
Zeitgemäße Contentproduktion fragt nicht zuerst:
Was produzieren wir?
Sondern:
-
Wer sieht das?
-
Wo sieht er es?
-
In welchem Moment?
-
Mit welcher Erwartung?
-
Und was soll danach passieren?
Erst daraus entstehen Formate, Bildwelten und Stories, die tragen – über Wochen, Monate und Kampagnen hinweg.
Guter Content funktioniert nicht isoliert.
Er funktioniert im Zusammenspiel aus Bild, Text, Kontext und Timing.
Warum Zielgruppenwissen heute entscheidender ist als Technik
Viele Unternehmen wissen erstaunlich wenig darüber, wer ihnen auf Social Media tatsächlich folgt.
Oft heißt es einfach: „Wir machen Social Media.“
Aber nicht:
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für wen
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auf welchem Kanal
-
in welcher Phase der Entscheidungsfindung
Ohne dieses Wissen entstehen Inhalte, die niemanden wirklich abholen.
Zu generisch für Entscheider.
Zu komplex für Interessierte.
Zu beliebig für alle anderen.
Moderne Contentproduktion beginnt deshalb vor der Kamera – nicht erst beim Dreh.
Content muss anschlussfähig sein – nicht einmalig
Social Media ist kein Ort für Einzelstücke.
Es ist ein System aus Wiederholung, Variation und Weiterentwicklung.
Ein gutes Shooting liefert:
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Material für unterschiedliche Formate
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Inhalte für verschiedene Plattformen
-
Sequenzen, die sich weiterdenken lassen
Nicht alles muss viral sein.
Aber alles sollte nutzbar sein.
Fazit
Contentproduktion für Social Media ist heute kein Nice-to-have mehr.
Sie ist ein eigener Kommunikationsbereich mit eigenen Regeln.
Wer Social Media weiterhin nur „mitlaufen lässt“, produziert viel – und bewirkt wenig.
Wer Inhalte jedoch strategisch denkt, kanalgerecht umsetzt und realitätsnah produziert, schafft Relevanz statt Rauschen.
Warum LÖFFLER Content & Socials hier der richtige Partner ist
Wir kommen aus der Produktion – aber wir denken weiter.
Wir verbinden Strategie, Kreation und Umsetzung so, dass Content nicht nur entsteht, sondern wirkt.
Nicht als einzelne Assets.
Sondern als durchdachte Inhalte für reale Plattformen, echte Zielgruppen und konkrete Kommunikationsziele.
Genau dort, wo Social Media heute entscheidet.