Viele Agenturen, wenig Wirkung: Warum Content im Mittelstand oft verpufft
Im industriellen Mittelstand ist die aktuelle Agentur- und Dienstleisterstruktur kein Zufall – sie ist gewachsen.
Früher reichten ein Fotograf, eine Filmproduktion, vielleicht eine Webagentur und gelegentlich Social Media. Kommunikation war planbar, Kanäle überschaubar, Inhalte langlebig.
Heute sieht die Realität anders aus. Marketing-Leitungen stehen vor der Aufgabe, gleichzeitig Marke, Vertrieb, Recruiting und Sichtbarkeit zu bedienen – auf LinkedIn, Website, Messen, im Sales-Prozess und zunehmend auch intern. Content entsteht nicht mehr punktuell, sondern permanent.
Dass Unternehmen dafür mit mehreren Agenturen, Fotografen, Filmteams, Textern oder Freelancern arbeiten, ist nachvollziehbar – und zunächst sinnvoll.
Die Herausforderung beginnt dort, wo diese Gewerke nicht mehr synchron laufen: unterschiedliche Bildsprachen, wechselnde Tonalitäten, doppelte Abstimmungen, lange Entscheidungswege und Inhalte, die nebeneinander existieren, aber keine gemeinsame Wirkung entfalten.
Genau hier geraten viele Marketing-Abteilungen unter Druck. Nicht weil zu wenig gemacht wird – sondern weil zu viel unkoordiniert entsteht.
Wenn viele Agenturen arbeiten, arbeitet selten jemand ganzheitlich
Das Grundproblem ist nicht fehlende Qualität.
Es ist fehlende Verbindung.
Jede Agentur arbeitet korrekt in ihrem Gewerk:
Film produziert gutes Material.
Fotografie liefert saubere Bilder.
Social Media bespielt die Kanäle.
Texte klingen professionell.
Aber:
Niemand denkt alles zusammen.
Der Film kennt den Social-Plan nicht.
Der Fotograf weiß nicht, welche Inhalte der Vertrieb braucht.
Die Social-Agentur bekommt fertiges Material, das nicht für Plattformen gedacht war.
Der Vertrieb fragt sich, warum nichts davon im Alltag hilft.
So entsteht Content nebeneinander, nicht miteinander.
Doppelarbeit kostet Zeit – und fällt selten auf
Ein typisches Muster aus der Praxis:
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Zwei Dienstleister erstellen ähnliche Inhalte, ohne es zu wissen
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Dinge werden neu erklärt, neu abgestimmt, neu freigegeben
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Materialien werden mehrfach angepasst, statt einmal richtig gedacht
Das fällt selten als Fehler auf.
Es fühlt sich eher an wie: „Marketing dauert halt.“
In Wahrheit ist es versteckter Ressourcenverlust – Zeit, Budget und Aufmerksamkeit, die nicht in Wirkung fließen.
Unterschiedliche Arbeitsweisen bremsen mehr als sie helfen
Ein weiteres Problem: Nicht jede Agentur arbeitet gleich.
Große Agenturen brauchen lange Briefings und Abstimmungsrunden.
Einzelne Fotografen oder Freelancer kommen punktuell ins Projekt.
Andere Partner arbeiten rein kampagnenbezogen, ohne Langzeitblick.
Was dabei oft fehlt:
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Verständnis für Prozesse im Unternehmen
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Kontext zu Produkten, Märkten, Zielgruppen
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Wissen darüber, wie Inhalte später wirklich genutzt werden
Gerade in Industrie, Technik oder komplexen B2B-Strukturen ist das fatal.
Denn hier entscheidet Verständnis, nicht Ästhetik.
Wenn Dienstleister nur punktuell da sind, verliert die Marke an Schärfe
Ein oft unterschätztes Problem: Zeit.
Viele Dienstleister arbeiten einmal – und sind dann wieder weg.
Beim nächsten Projekt ist jemand anderes da. Oder derselbe – aber Monate später.
In dieser Zeit verändern sich:
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Produkte
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Tonalität
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Zielgruppen
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Marktpositionierung
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interne Prioritäten
Das bedeutet:
Jedes Mal muss neu erklärt, neu hinterfragt, neu synchronisiert werden.
Je mehr Beteiligte, desto größer die Gefahr, dass niemand mehr sicher sagen kann:
„So sprechen wir. Dafür stehen wir. Das brauchen wir gerade wirklich.“
Niemand fühlt sich wirklich verantwortlich
Am Ende oft das größte Problem:
Content liegt irgendwo zwischen
Marketing, Kommunikation und Vertrieb.
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niemand hat echte Entscheidungsgewalt
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niemand denkt Inhalte ganzheitlich
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niemand trägt Verantwortung für Wirkung
Ohne klare Verantwortung wird Content zur Dauerbaustelle.
Er wird produziert – aber nicht strategisch geführt.
Was Unternehmen stattdessen brauchen: Verbindung statt Vielfalt
Die Lösung ist nicht „eine Agentur für alles um jeden Preis“.
Die Lösung ist Koordination, Kontext und Kontinuität.
Ein Setup, in dem:
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Content von Anfang an kanalübergreifend gedacht wird
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Foto, Film, Social und Vertrieb zusammenspielen
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Wissen nicht jedes Mal neu erklärt werden muss
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Prozesse mit dem Unternehmen wachsen
Dabei ist es völlig legitim – und oft sinnvoll – nicht alles inhouse abzubilden.
Wichtig ist nur:
Jemand muss das Gesamtbild verstehen und führen.
Warum LÖFFLER Content & Socials hier oft die Lücke schließt
Wir ersetzen nicht „Agenturen“, sondern Schnittstellen.
Unser Ansatz ist nicht:
„Wir machen alles selbst.“
Sondern:
„Wir denken alles zusammen.“
Wir schauen uns Inhalte, Kanäle, Website, Vertrieb, Tools und Prozesse gemeinsam an.
Wenn etwas extern besser aufgehoben ist – Print, Spezialentwicklung, Plattform-Features – arbeiten wir mit festen oder vorhandenen Partnern, die eingespielt sind und mitdenken.
Für Unternehmen bedeutet das:
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weniger Reibung
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weniger Erklärschleifen
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konsistente Bildsprache
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Inhalte, die wirklich genutzt werden
Und vor allem:
Content, der nicht beschäftigt – sondern wirkt.
Ein Markenstyleguide ist kein statisches Dokument.
Und Social Media ist längst kein Nebenkanal mehr.
Wer auf Instagram und LinkedIn konsistent, schnell und glaubwürdig kommunizieren will,
muss den bestehenden Styleguide weiterdenken.
Nicht neu erfinden. Sondern an die Realität von Social Media anpassen.